Archiv für das Tag 'erregung'

weiblicher g-punkt

admin am 26. October 2009

der weibliche g-punkt

die suche nach dem weiblichen lustpunkt

Die von den US-amerikanischen Wissenschaftern John D. Perry und Beverly Whipple später zu Ehren Gräfenbergs als “G-Punkt” bezeichnete Gräfenberg-Zone, auch G-Zone bzw. G-Punkt oder Prostata feminina, ist eine  erogene Zone der Frau in der  Vagina. Während nach der Entdeckung noch Ungewissheit herrschte, gilt mittlerweile als sicher, dass jede Frau einen G-Punkt besitzt, aber nicht jede die Stimulation als erregend empfindet.

G-Punkt bei der Frau, benannt nach Ernst Gräfenberg

Die Zone befindet sich etwa drei bis fünf Zentimeter vom Scheideneingang entfernt an der Vorderwand des Geburtskanales, zur Bauchdecke hin, unmittelbar hinter dem Schambein, in der Glandula vestibularis major, dem großen Drüsenvorhof’. Sie hat die Form einer abgeflachten Halbkugel von ca. 2 cm Durchmesser und eine Vertiefung in der Mitte. Form und Größe können aber variieren. Er ist durch die Vielzahl der Nervenenden und Blutgefässe bei sexueller Erregung als ein geriffeltes Gewebe deutlich tastbar.

Der G-Punkt als erogene Zone

Die G-Zone stellt das weibliche Pendant der männlichen Prostata dar. Hier befindet sich Drüsengewebe, welches bei sexueller Stimulation Sekrete produziert und in der Folge zur weiblichen Ejakulation führen kann, einem mehrschübigen pulsierenden Ausstoß eines farb- und geruchlosen Sekrets mit leicht bitterem Geschmack.

Bis weit ins späte 20. Jahrhundert hinein wurde die weibliche Ejakulation übrigens fälschlich mit einem spontanen Urinabgang als Folge eines durch den Orgasmus bedingten Kontrollverlust über den Blasenschließmuskel erklärt. 1981 konnte die weibliche Ejakulation erstmalig von F. Addiego in einer Fallstudie nachgewiesen werden.

Ist die Scheide noch trocken, so ist die Stimulation dieser Region eher unangenehm. Erst mit steigender Lust wird die Reizung der Zone als erregend empfunden. Bei günstiger Konstellation beim Geschlechtsverkehr stimuliert die Penisspitze den G-Punkt so, dass es sehr leicht zu einem intensiven Orgasmus kommen kann. Beim Geschlechtsverkehr bevorzugen viele Frauen die Reiterposition (Frau oben sitzend) als günstigste Position zur Stimulation des G-Punkts.

Wie findet man den G-Punkt ?

Durch die Lage des G-Punktes, ist leicht nachvollziehbar, dass Frauen normalerweise ihre eigene Gräfenberg-Zone nicht einfach mit dem Finger erreichen können und daher auf eine zweite Person für die Stimulierung angewiesen sind. Mit Hilfe des Partners ist es leichter den Bereich zu finden, wenn die Frau auf dem Bauch liegt und das Becken leicht anhebt. In dieser Position sollte der Partner zwei oder drei Finger in die Vagina einführen und mit den Fingerspitzen die vordere Scheidenwand massieren (zur Bauchdecke hin). Sollte es die Frau vorziehen auf dem Rücken zu liegen, kann der Partner zwei Finger in die Vagina einführen, diese oben nach oben krümmen und so leicht an der Bauchdecke drücken, wie in der obigen Ansicht schematisch dargestellt.

Mittlerweile hat auch die Erotikindustrie, aber auch namhafte Hersteller (z.B. Durex) bereits eine Vielzahl spezieller sogenannter G-Punkt-Vibratoren auf den Markt gebracht, die bei der Stimulation behilflich sein sollen.

Wenn die Frau unter vaginaler Trockenheit leidet (etwa im Wechsel, bzw. aufgrund von bestimmten Medikamenten), sollten sie jedenfalls ein Gleitmittel auf Wasserbasis verwenden, da sich die vaginale Stimulation unangenehm anfühlen kann, wenn die Scheide nicht ausreichende befeuchtet ist.

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klitoris

admin am 22. October 2009

klitoris

das unbekannte organ der frau

Die Klitoris (Fachterminus Clitoris, von griech. “kleiner Hügel”) oder Kitzler ist ein ein kleines, von Schwellkörpergewebe gebildetes zylindrisches Organ der Frau und aller anderen weiblichen Säugetiere.

Sex ist gesund, tut Körper und Seele gut, die Weltgesundheitsorganisation hat das Recht auf Sexualität zum universellen Menschenrecht erklärt. Ungesund dabei ist mitunter das Unwissen der Menschen hinsichtlich ihrer Sexualorgane, wobei das wohl am meisten verkannte Organ die Klitoris ist. Die wenigsten Menschen wissen, wie die Klitoris wirklich aussieht.

Die Klitoris ist ein Organ mit 8000 Nerven, das auch in Lehrbüchern fragmentiert wird.

Die meisten denken bei dem Geschlechtsteil an ein kleines Knöpfchen, das äußerlich zu sehen ist. Die Klitoris, auch Kitzler genannt, ist aber weit mehr, ist ein ganzer Organkomplex, der sich im Inneren des Körpers fortsetzt. Da gibt es zwei Schenkel von je acht bis zwölf Zentimeter Länge, Drüsen, Schwellkörper, Nervenstränge. Rund 8000 Nerven besitzt dieses unbekannte Organ.

Die Klitoris dient nur dem Lustgewinn

Die Klitoris-Schwellkörper entsprechen jenen beim Mann, das Schwellkörpergewebe ist bei beiden Geschlechtern in etwa gleich groß. Hier seien besonders viele Nerven angesiedelt, weswegen dieses Areal, so es stimuliert wird, auch starke Lust vermittelt.

Eine sehr hohe Dichte an Nervenzellen findet sich auch am Klitorisköpfchen, bei vielen Frauen geht von hier das stärkste Lustempfinden aus. Das Organ sei übrigens der einzige Körperteil eines Menschen, dessen alleinige physiologische Funktion die sexuelle Erregung, der Lustgewinn sei. Der Penis des Mannes dient ja auch noch der Fortpflanzung. Das Verbindende zum Penis wiederum: Bei entsprechender Stimulierung nimmt der von der Klitorisvorhaut bedeckte Teil beträchtlich an Größe zu und tritt deutlich hervor. Entwicklungsgeschichtlich gehen Klitoris und Penis aus denselben Anlagen hervor.

Noch eine sexuelle (weithin unbekannte) Gemeinsamkeit zwischen Mann und Frau: Auch das weibliche Geschlecht ejakuliert. Schwillt der Schwellkörper an, kann es zur Ejakulation kommen, selbst ohne Orgasmus, wie beim Mann auch.  Lt. einer Studie ejakuliert ein Drittel der Frauen nie – das vermissen diese Frauen aber keinesfalls –, ein weiteres Drittel ejakuliert von Anfang an – „das beginnt beim Mädchen“ –, die verbleibenden 33,3 Prozent beginnen im Laufe ihres Lebens irgendwann damit. Die Menge der Flüssigkeit reicht von wenigen Spritzern bis zu einem Dreiviertel Liter. Viele Frauen glauben, sie hätten Harn verloren; es ist ihnen peinlich, ganz zu Unrecht.

Ausschlaggebend ist jedenfalls die Stimulation des Harnröhrenschwellkörpers, salopp auch als weibliche Prostata bezeichnet. Dann wird in seinen 35 Drüsen, den sogenannten Paraurethral-Drüsen, das Ejakulat produziert. Das geschieht bei jeder Frau, aber nicht jede ejakuliert. In letzterem Fall bildet sich diese Flüssigkeit wieder zurück und wird über die Harnröhre ausgeschieden.

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transvestismus

admin am 14. October 2009

was ist ein transvestit

auch TV genannt

Transvestismus ist von der Transsexualität und Homosexualität zu unterscheiden: die meisten Transvestiten sind heterosexuell. Transvestismus ist weitaus häufig er bei Männern als bei Frauen anzutreffen. Wissenschaftlich werden Männer (und Frauen) als Transvestiten definiert, die zeitweilig ihre Geschlechterrolle wechseln.

Der Fachterminus “Transvestismus” kommt aus dem Lateinischen und bedeutet:
Trans=wechseln und vesta = Kleid. Ausdem Englischen kommt das Wort: Crossdressing. Es bedeutet Cross = Kreuz oder (über)- wechseln und dressing = kleiden oder Kleidung. In den meisten Lexika steht über Transvestiten: “Personen mit dem Trieb, die Kleidung des Gegengeschlechts zu tragen, verbunden mit sexueller Erregung”.
Woher kommt aber eigentlich Transvestismus? Da es vielerlei Gründe gibt, werden hier nur ein paar aufgezeigt:
1. ein Mann lebt in einer sozial stark männlich orientierten Rolle. Um zu entspannen lebt er seine feminine, weiche Seite aus. Er legt sozusagen eine Art “Verschnaufpause” vom harten, männlichen Leben ein.
2. er ist homosexuell ausgerichtet. Er übernimmt in einer homosexuellen Partnerschaft die Frauenrolle.
3. Fetischismus, wobei den Fetisch die weibliche Kleidung ausmacht,
4. er ist sexuell vorwiegend auf sich fixiert und gleichzeitig stark heterosexuell orientiert. Der Unterschied von Mann und Frau ist für ihn sehr reizvoll. Auf diese Weise wird der vorhandene Narzismus ausgelebt.
5. der starke Wunsch der Eltern, ein Mädchen zu haben, beeinflußt so stark, daß er teilweise die weibliche Rolle lebt.

Fazit: Ein Transvestit ist (meistens) ein Mann, der sich gerne als Frau kleidet. Er ist mit seinem männlichen Körper relativ zufrieden, muß aber aus den unterschiedlichsten Gründen seine weibliche Seite hin und wieder ausleben. In den meisten Fällen geschieht das in völliger Verborgenheit. Fast 90 Prozent aller Transvestiten leben ihre Neigung nur im Geheimen aus.

Ungefähr 82 Prozent sind heterosexuell, 15 Prozent sind bisexuell und 3 Prozent homosexuell. Die Tatsache, dass mehr als 3/4 aller Transve-stiten heterosexuell sind, ist für die meisten Menschen am schwersten zu verstehen. Transvestiten sind nicht erkennbar und haben keine speziellen Merkmale. Sie sind eher unauffällig. Manche überziehen ihr männliches Verhalten auffällig, um die weibliche Seite zu überspielen. Die Ursachen für Transvestismus sind vielschichtig. Reflexion über die Ursachen sind sicherlich angebracht, um sich selber besser zu verstehen. Den eigenen Transvestismus zu verleugnen, ist nicht unbedingt die beste Lösung. Lernen damit umzugehen, ist der bessere Weg.

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weiblicher orgasmus

admin am 10. October 2009

weiblicher orgasmus

erfüllte weibliche sexualität

Die weibliche sexuelle Erregung und der weibliche Orgasmus sind ein ausgesprochen komplexer Prozeß, der die gesamte Frau einbezieht, Körper und Geist. Einfache Schemata, die garantiert zum “Erfolg” führen gibt es nicht - ein Umstand der es vor allem Männern nicht immer leicht macht eine Vorstellung erfüllter weiblicher Sexualität zu bekommen. Dabei sind es nicht nur die Männer, die sich zu wenig oder falsche Vorstellungen über die weibliche Erregung machen, auch viele Frauen scheuen sich, die sexuellen Wirkungsweisen ihres Körpers besser kennenzulernen.

Der sexuelle Reizzyklus

Zwei physikalische Veränderungen muß der Körper durchlaufen wenn eine Frau einen Orgasmus erfährt: Die erste ist die “vasocongestion”, das Sammeln von Blut in Brüsten und Genitalien. Dadurch schwellen Brüste und Genitalien an, ändern ihre Farbe, der Körper fühlt sich warm oder gar heiß an, Vaginalsekret wird produziert. Die zweite ist “Myotonie” oder “Neuromuskuläre Anspannung”, das Aufbauen von Energie in den Nervenenden und Muskeln des ganzen Körpers.

Sexualforscher haben den sexuellen Erregungszyklus in vier Phasen unterteilt: Erregung, Plateau, Orgasmus und Entspannung. Dies sind willkürliche Definitionen und es ist unwahrscheinlich, das jemand bewußt eine Phase nach der anderen durchläuft. Die Dauer der einzelnen Phase, selbst die Reihenfolge in der sie erfahren werden kann variieren. Eine Frau die ein Date hat mag mehrfach erregt sein, sogar ohne ihr Wissen, ohne je die Plateuphase zu erreichen. Sie mag Erregung und Plateauphase während eines intensiven Tanzes erfahren, aber auf der Fahrt nach Hause abkühlen. Sie kann eine sehr schnelle Erregung und Orgasmus durch direkte genitale Stimulation erfahren, ohne die Plateauphase zu durchlaufen. Die Weise in der jede Phase erlebt wird ist einzigartig und wird sich selbst abhängig von Stimmung und mit wem sie zusammen sind ändern.

Die Erregung kann von diesen physischen Reaktionen auf mentale und/oder physische Stimulation begleitet werden:

Die vaginale Feuchte setzt zuerst ein, innerhalb von 10-30 Sekunden.
Die oberen zwei drittel der Vagina weiten sich.

Uterus und Muttermund werden nach oben gezogen.

Die großen Schamlippen werden flach und spreizen sich auseinander.

Die kleinen Schamlippen wachsen an.

Die Klitoris vergrößert sich.

Die Brustwarzen können fest werden, dies ist eine Folge von Muskelkontraktionen.

Bei starker Erregung können sich die Brüste vergrößern.

Während der Plateauphase kann die Frau erfahren:

Ein deutliches Anwachsen der sexuellen Erregung.

Vermehrte Vasocongestion läßt das äußere Drittel der Vagina anschwellen, wodurch die Vaginalöffnung um ca. 30% schrumpft.

Die inneren zwei Drittel der Vagina bilden einen Hohlraum. Die Frau verspürt jetzt oft das starke Bedürfnis, ausgefüllt zu werden. Die Menge der Vaginalflüssigkeit kann sich während diesem Zustand verringern, besonders wenn er lange anhält.

Die Klitoris wird zunehmend erigiert, der Kitzler bewegt sich auf das Schambein zu.

Die inneren Schamlippen verdicken sich deutlich, vielleicht 2-3 mal so dick.

Die vergrößerten inneren Schamlippen können die äußeren Schamlippen aufspreizen, wodurch die Vagina stärker hervortritt.

Die Farbe der inneren Schamlippen ändert sich deutlich. Sie reicht von rosa bis rot für Frauen die noch nicht geboren haben, von hellem rot bis dunklem weinrot für Frauen die es haben. Die endgültige Farbe unterscheidet sich, aber nicht, daß ein deutlicher Wechsel stattfindet.

Die Areola, der pigmentierte Bereich um die Nippel, beginnt anzuschwellen. Die Brüste können größer werden, um 20-25% bei Frauen die noch nicht gestillt haben. Bei Frauen die haben, ist nur wenig bis gar kein Anschwellen feststellbar.

50-70% der Frauen erfahren einen “sex flush” in der Brust und anderen Bereichen des Körpers durch erhöhte Durchblutung nahe der Hautoberfläche.

Der Herzschlag erhöht sich, möglicherweise bis zum deutlichen Herzklopfen.

Es gibt eine deutliche Steigerung der sexuellen Erregung in Oberschenkeln und Gesäß.

Der Körper der Frau ist nun vollständig bereit für vaginalen Verkehr.

Während dem Orgasmus kann die Frau erfahren:

Rhythmische Muskelkontraktionen im äußeren Drittel der Vagina, dem Uterus, und dem Anus.

Die ersten Kontraktionen sind die intensivsten und geschehen mit einem Abstand von etwas unter einer Sekunde (0,8 Sekunden). Bei einem längeren Orgasmus werden die Kontraktionen weniger intensiv und geschehen mit eher zufälliger Frequenz. Ein milder Orgasmus kann etwa 3-5 Kontraktionen haben, ein intensiver 10-15.

Der “sex flush” wird noch ausgeprägter und kann einen größeren Bereich des Körpers erfassen.

Muskelkontraktionen können im ganzen Körper auftreten, nicht nur im Beckenbereich.

Der weibliche Orgasmus findet auch im Gehirn statt, wie man beim Beobachten der Gehirnströme feststellen kann.

Manche Frauen verlieren oder verspritzen Flüssigkeit aus der Harnöffnung. Dies wird oft weibliche Ejakulation genannt. Während man nun nachforschen kann ob es Urin oder weibliches Ejakulat ist das ausgestoßen wird, ist die Quelle eigentlich auch nicht wichtig. Frauen berichten oft von sehr starken Orgasmen wenn es passiert. Das sollte alles sein das wirklich interessiert: Die Freude der Frau.

Myotonie kann sehr stark sein, besonders im Gesicht, Händen und Füßen.

Der Gesichtsausdruck der Frau kann Schmerzen ausdrücken, während sie tatsächlich einen befriedigenden Orgasmus hat.

Auf der Spitze des Orgasmus kann der ganze Körper kurzzeitig “starr” werden.

Während alle Orgasmen organisch gleich sind, und nur in Stärke und Länge variieren, wird eine Frau sie nicht alle gleich empfinden. Ein Orgasmus durch Masturbation ist normalerweise vollkommen anders als beim Verkehr mit dem Partner. Tatsächlich berichten Frauen meist, daß die “befriedigendsten” Orgasmen bei der Masturbation auftreten, vielleicht weil sie dann das Zentrum der Aufmerksamkeit ist, und nicht vom Partner abgelenkt wird oder sich um ihn kümmert.

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maennlicher orgasmus

admin am 9. October 2009

männlicher orgasmus - erregungsphase, plateuphase, orgasmusphase, rueckbildungsphase

Erregungsphase:

Beim männlichen Orgasmus kann es  in dieser Phase zu einem Zuwachs der Muskelspannung kommen, Erröten der Haut, Erektion der Brustwarzen, und natürlich einer Erektion des Penis. Obwohl Männer sich oftmals dessen vielleicht nicht bewusst sind, so schwellen außerdem die Hoden an, der Hodensack verengt sich und der Penis beginnt eine Lubrikationsflüssigkeit auszusondern, welche dazu da ist die Bewegung der Vorhaut über die Eichel zu verbessern: Dies ist die Flüssigkeit, die man manchmal als ‘Liebes- oder Lusttröpfchen’ bezeichnet, und welche in sich selbst einen starken sexuellen Reiz darstellen kann - sicherlich genauso aufregend wie die Lubrikation, die eine Frau in ihrer Vagina produziert, wenn sie sexuell erregt ist.

Eine Erektion wird dann produziert, wenn das Gehirn eine Nachricht entlang der Nervenzellen zum Penis sendet und dadurch die Freisetzung von Stickoxiden veranlasst, einem chemischen Botenstoff, der bewirkt, dass sich die Blutgefässe, die den Penis versorgen, erweitern. Dadurch füllen sich die zentralen Hohlräume des schwammigen Gewebes im Penis (Corpora cavernosae) mit Blut, was wiederum zu einer Verengung der ableitenden Venen des Penis führt. Das vermehrt zugeführte Blut in den Hohlräumen des Penis kann nicht mehr abfließen, was verursacht, dass das schwammige Gewebe in der Mitte des Penis noch mehr anschwillt und den Penis steif wie einen Stab werden lässt. Es gibt einige Dinge, die bei diesem Prozess schiefgehen können, es wäre aber falsch anzunehmen, dass nur Männer über 40 Probleme mit Erektionen haben könnten, weil dies Männer jeden Alters betreffen kann. Um genau zu sein, Stress, Angst - besonders Ängste über die sexuelle Leistungsfähigkeit - Krankheit und so weiter, können alle die Fähigkeit eines Mannes eine Erektion zu bekommen beeinträchtigen.

Die Erregungsphase kann eine sehr angenehme Erfahrung sein auch für sich allein genommen, da das Gehirn während dieser Phase Endomorphine ausschüttet, welche die körpereigenen, morphium-ähnlichen Chemikalien sind. Zusätzlich natürlich, kann das Gefühl einer Erektion angenehm sein, da sie Druck auf die empfindlichen Teile der Eichel ausübt. Je länger die Phase der Erregung anhält, desto intensiver wird der männliche Orgasmus sein, wenn er endlich kommt. Es ist es demnach wert die Freuden eines schnellen Orgasmuses, obwohl intensiv, für die grösseren Freuden eines Orgasmuses, welcher nach einer Stunde oder länger erreicht wird, einzutauschen. Der Grund dafür ist, dass je länger die Erregungsphase anhält, desto grösser das Volumen an Ejakulationsflüssigkeit sein wird, welches später ausgestossen wird, da die Prostata und die andere Drüsen des männlichen Reproduktionsapperates mehr Zeit haben um diese Flüssigkeiten zu produzieren. Wenn die Ejakulation dann stattfindet wird das grössere Volumen zu grösseren und lustvolleren Kontraktionen führen - und zu einer eindrucksvolleren Menge an Samenflüssigkeit.

Plateuphase:

Erst in der Plateauphase erreicht die sexuelle Spannung ein Intensität, aus der heraus es zum männlichen Orgasmus kommen kann. Auch diese Phase erleben Mann und Frau - die Frau allerdings braucht länger, um von der Plateauphase aus einen Orgasmus zu erreichen, muß also längere Zeit stimuliert werden, als Männern vielfach bekannt ist. Viele Sexualwissenschaftler vertreten aber auch die Auffassung, daß Männer sich über ihre eigene Plateauphase gar nicht im klaren sind und allzu vorschnell zum Orgasmus kommen wollen - das kann ein wesentlicher Grund dafür sein, wenn bei einem Paar der sexuelle Gleichklang fehlt und einer der Partner (oft die Frau) unbefriedigt bleibt. Kommt es im Rahmen der sexuellen Erregung zu einer verkürzten “Plateaubildung”, erfolgt der Orgasmus zu früh und es kommt zum vorzeitigen Samenerguss, einer häufigen Form sexuellen Störung bei Männern.

Orgasmusphase:

Die nächste Phase des sexuellen Erregungszykluses ist der Orgasmus, welcher in Männern meist von der Ejakulation begleitet ist. Die Orgasmusphase verläuft bei Mann und Frau unterschiedlich: Während sie beim Mann auf wenige Sekunden begrenzt ist, sind Frauen grundsätzlich zu mehreren Orgasmen innerhalb eines Reaktions-Zyklus in der Lage. Gibt es einen Unterschied zwischen Ejakulation und Orgasmus? Eine interessante Frage. Wir sind so daran gewöhnt, dass die beiden Hand in Hand gehen und auch so befriedigt mit diesem Arrangement, dass die meisten Männer niemals die Möglichkeit erforschen, dass sie nicht unbedingt zusammen auftreten müssen. Andererseits, wie ich zeigen werde, gibt es hierzu eine Basis für die Idee, dass auch Männer multiple Orgasmen haben können.

Ein Orgasmus kann nicht gestoppt werden, wenn begonnen, da er ein unbewusster Vorgang von Muskelanspannungen und Freigabe von Spannung darstellt. Andererseits kann ein Mann kontrollieren, wie schnell er zum Orgasmus kommt auf verschiedene Arten. Am offensichtlichsten ist wohl ,dass er den Druck auf seinen Penis vergrössern kann, indem er tiefere oder härtere Stösse während des Geschlechtsverkehrs durchführt, oder mit stärkeren Handbewegungen, wenn er masturbiert, oder dadurch, dass seine Partnerin seine Prostata massiert durch das Perineum oder durch die interne Wand des Rektums durch einen in den Anus eingeführten Finger. Eine weitere Art den Orgasmus zu beschleunigen besteht durch die Kontraktion der internen Muskulatur, welche von der Hüfte zum Penis läuft, was den männlichen Orgasmus beschleunigen und intensiver ausfallen lassen wird.

Kurz vor dem Orgasmus selbst, staut sich die Samenflüssigkeit in der Kuppel der Prostata an. Dies produziert das vertraute Gefühl einer unmittelbaren Ejakulation - einer der schönsten Momente im Leben eines Mannes. Dann, im Moment des Orgasmuses, werden die Hoden nahe an den Körper herangezogen und der Harnleiter zur Blase schliesst sich, sodass sich die Samenflüssigkeit einen Weg nach aussen suchen muss. Eine Reihe von Muskelkontraktionen folgen, welche den eigentlichen Orgasmus darstellen. Diese Kontraktionen kommen in den Muskeln an der Basis des Penises vor, in den Muskeln im Schaft des Penis, rund um den Analsphinkter, den Muskeln rund um das Schambein und den Muskeln im Rektum. All diese Muskeln kontrahieren sich ungefähr acht mal, manchmal etwas mehr oder weniger, in einem 8-zehntel einer Sekunde Intervall und dadurch wird die Samenflüssigkeit mit den Spermien ausgestossen. Die Kontraktionen können dazu führen, dass die Samenflüssigkeit richtig hinausschiesst oder auch nur tröpfelt, je nachdem in welcher Kondition die Muskeln sind, wie lange die letzte Ejakulation her war und dem Volumen der Flüssigkeit, welche sich in den früheren Phasen der Erregung angesammelt hat.

Die Rückbildungsphase:

Und auch die Rückbildungsphase ist bei Mann und Frau nicht identisch - denn beim Mann schließt sie einen individuell unterschiedlich langen Zeitraum ein, in dem eine erneute sexuelle Erregung noch nicht wieder möglich ist: die sogenannte Refraktärzeit, die es bei der Frau nicht gibt.

Auch beim Mann ist Orgasmus nicht gleich Orgasmus

Der männliche Orgasmus unterscheidet sich, sie sind nicht alle welterschütternde Ereignisse! Es gibt viele Gründe, warum sie nicht alle gleich toll sind. Einer der Hauptgründe ist die Tatsache, dass sie den ganzen Körper mit einbeziehen, und dadurch Umstände wie Grad der Müdigkeit, Erschöpfung, Entspannung und Stress einen Einfluss auf die Intensität der Erfahrung haben werden. Und natürlich wird es auch einen Einfluss auf das Ereignis und seine Intensität haben, wie sexy du dich am Anfang schon gefühlt hast. Ein Mass der Intensität eines Orgasmuses kann der Grad an Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur einer Person sein oder die Lautstärke von unbewussten Ausrufen während des Orgasmuses.

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