admin am 8. March 2009
8.maerz – weltfrauentag, meinungen und gedanken
meine Gedanken und meine Meinung:
heute ist Weltfrauentag, dieser Tag sollte uns erinnern das am 8.3. 1908 Arbeiterinnen in New York für bessere Arbeits und Lebensbedingungen streikten. Das wir Frauen heute, in der ersten Welt, zwar bessere Lebens und Arbeitsbedingungen haben, es aber noch immer keine Gleichstellung mit dem Mann in der Arbeitswelt und auch in der Gesellschaft gibt, sollte uns nachdenken lassen.
Frauen in der ersten Welt bekommen, meistens, noch immer weniger bezahlt für die gleiche Leistung und in Top Positionen müssen sie wesentlich mehr Einsatz zeigen als Männer.
Frauen werden noch immer negativ bewertet wenn sie ein offene Einstellung zur Sexualität haben und diese auch ausleben wie Männer. Männer sind dann ganze Kerle, Frauen sind Nutten, schlechter Umgang usw.
Die häusliche und sexuelle Gewalt, gegenüber Frauen, ist nach wie vor hoch – ansonst wären die Frauenhäuser nicht so stark frequentiert.
Der Frauenhandel bringt sehr ertragreichen Profit, und somit sind wir bei den ärmeren Ländern und Ländern der 3. Welt.
Das Frau sein in diesen Ländern ist alles andere als akzeptabel, es gibt für viele Frauen keine sexuelle Selbstbestimmung, Arbeit nur zum Billigstlohn, in einigen afrikanischen Ländern wird noch immer die Beschneidung, besser gesagt die Verstümmelung, der Klitoris und der kleinen Schamlippen durchgeführt.
Darüber werde ich ein anderes Mal einen Kommentar verfassen.
2009 werden noch immer viele Frauen benachteiligt.
Wir sollten an diesem heutigen Tag an das Denken was viele Frauen vor uns erkämpft haben, aber es liegt noch vieles vor uns was wir verbessern müssen.
Gedanken und Meinungen:
Beschreibung aus bfg-bayern.de
Wissenswertes aus der Geschichte
Der Weltfrauentag geht auf den 8.3.1908 zurück. Damals traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik “Cotton” in New York in Streik, um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fordern. Die Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen die Frauen in die Fabrik ein, um den Kontakt und die Solidarisierung mit anderen Belegschaften zu verhindern. Als plötzlich ein Feuer ausbrach, starben 129 Arbeiterinnen in den Flammen.
Initiiert durch Clara Zetkin (1857-1933) fand der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich. Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentages unterstreichen. Der 18. März war der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution 1848.
Die zentralen Forderungen waren:
· Kampf gegen den Krieg
· Wahl- und Stimmrecht für Frauen
· Arbeitsschutzgesetze
· ausreichender Mutter- und Kinderschutz
· der Achtstundentag
· gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung
· Festsetzung von Mindestlöhnen
In den folgenden Jahren wurde der Internationale Frauentag jährlich zwischen Februar und April begangen. Die Festlegung des Internationalen Frauentages auf den 8. März erfolgte 1921. Damit sollte an den Textilarbeiterinnen-Streik in Petersburg erinnert werden, der auf andere Sektoren übergriff und eine große Arbeiterinnendemonstration auslöste. Diese Kämpfe fanden anlässlich des Frauentages am 8. März 1917 statt - nach dem alten russischen Kalender am 23. Februar - und lösten den Beginn der “Februarrevolution” aus.
Einen starken Rückschritt brachte in Deutschland die NS-Ideologie von der Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter. Während des 3. Reichs war der Frauentag verboten und wurde durch den Muttertag ersetzt.
Nach dem 2. Weltkrieg fanden in der DDR bereits 1946 wieder Feiern zum Frauentag statt. In den sozialistischen Ländern wurde die gesellschaftliche Befreiung der Frau gefeiert und der Tag mit offiziellen Feiern für die Frauen organisiert. In der BRD wurde der Frauentag erst in den späten 60er Jahren von der neuen, autonomen Frauenbewegung wiederbelebt. Der 8. März wurde zu einer wichtigen Plattform der Frauenbewegung. Themen wie die Rechte von Ausländerinnen, die Diskriminierung von nichtheterosexuellen Lebensweisen und die bessere Sicherung der Frauenrechte im Rahmen der europäischen Annäherung werden aufgegriffen.
Und woher kommt der Brauch, Frauen am 8. März anlässlich des Frauentags mit einer roten Rose zu beschenken?
1986 feierte der Frauentag seinen 75. Geburtstag. Dieser Frauentag stand unter dem Motto:
Wir wollen Brot und Rosen!
Brot steht für:
Recht auf Arbeit
Gerechte Entlohnung
Gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen
Menschgerechte Arbeitsbedingungen
Berufliche Entfaltung und Fortentwicklung
Eigenständige soziale Sicherung für die Frau
Rosen steht für:
Die Möglichkeit mit Kindern zu leben und berufstätig zu sein
Familiengerechte Arbeitszeiten
Die Befriedigung kultureller Bedürfnisse
Eine menschenwürdige Wohn- und Lebensumwelt
Humane Politikformen
Toleranz
Frieden
http://www.bfg-bayern.de/ethik/Realschule/weltfrauentag.htm
http://www.faduma-korn.de/info_fgm.html